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linback

Sichert einen Linux-Server per SSH in ein verschlüsseltes, hardwareunabhängiges Archiv und stellt ihn auf neuer Hardware wieder her – mit Assistent für macOS und Windows, jeder Schritt erklärt.

v0.1.1 · macOS (Apple Silicon und Intel) · Windows · kostenlos, MIT-Lizenz
Die Analyse eines Servers: System, was gesichert wird, Hinweise zu laufenden Datenbanken
Schritt 1: Der Server wird nur lesend analysiert – mit Hinweisen auf Risiken wie laufende Datenbanken. (Demo-Daten)

So läuft es ab

  1. VerbindenPer SSH. Nur lesende Analyse: System, Platten, Netzwerk, Risiken.
  2. Backuptar-Strom, komprimiert und verschlüsselt direkt auf deinen Rechner. Nichts wird auf dem Server zwischengespeichert.
  3. PrüfenSHA-256 und HMAC – damit du dich im Ernstfall auf das Backup verlassen kannst.
  4. WiederherstellenZielserver im Rescue-System: Platten aufteilen, entpacken, an die Hardware anpassen.
  5. Boot-ISOOptional: Restore-Werkzeug in ein Live-ISO einbetten.

Funktionen

Hardwareunabhängig

Das Backup enthält bewusst keine Partitionstabelle, keinen Bootloader, keine UUIDs. All das entsteht erst beim Restore passend zur Zielhardware – so kannst du auch auf neue Server umziehen.

Jeder Schritt erklärt

In der App steht bei jedem Schritt, was genau passiert – bis zum exakten Befehl, der auf dem Server läuft. Das Analyse-Skript lässt sich vorher ansehen.

Verschlüsselt

AES-256 mit Passphrase, lokal auf deinem Rechner. Der Server sieht sie nie. Das Format ist openssl-kompatibel, ein HMAC schützt vor Manipulation und falscher Passphrase – geprüft, bevor Platten gelöscht werden.

Hetzner Rescue-System

Kein Installationsmedium nötig: Das Archiv wird durch SSH gestreamt und direkt entpackt – ohne Zwischenspeicher im Arbeitsspeicher des Rescue-Systems.

BIOS und UEFI, auch RAID1

Einzelne Platte oder Software-RAID1, GPT-Partitionen, GRUB für BIOS oder UEFI – mit Fallback-Pfad, falls das Mainboard den Boot-Eintrag nicht kennt.

Netzwerk und Treiber angepasst

Neue fstab mit neuen UUIDs, initramfs mit allen Treibern, Netzwerk wahlweise vom Zielserver übernommen oder vom Original angepasst. Das Interface wird per MAC-Adresse gefunden.

Auch ohne App

Der Backup-Ordner enthält das Restore-Skript. bash linback-restore.sh wizard genügt im Rescue-System oder Live-ISO.

Rechte bleiben erhalten

Besitzer, Rechte, ACLs, erweiterte Attribute, Symlinks, Hardlinks und Sparse-Dateien werden gesichert und wiederhergestellt.

Vorbereitender Befehl

Vor dem Backup kann ein eigener Befehl laufen – etwa ein Datenbank-Dump –, damit die Daten konsistent sind.

Wiederherstellung: Auswahl der Zielplatten, RAID1-Layout, Netzwerk-Modus und Vorschau der Partitionierung
Schritt 4: Layout und Netzwerk wählen – die Vorschau zeigt die Partitionierung, bevor irgendetwas gelöscht wird. (Demo-Daten)

Gut zu wissen

Getestet in emulierten Servern, nicht auf echter Hardware. Backup und Wiederherstellung wurden mit Ubuntu 22.04 in virtuellen Maschinen geprüft: BIOS und UEFI, einzelne Platte und RAID1. Das wiederhergestellte System bootete jeweils und alle Daten, Rechte und das Netzwerk stimmten. Auf echter Hetzner-Hardware, mit Secure Boot oder LVM wurde noch nicht getestet – probiere es zuerst mit einem unwichtigen Server.